NPD-Spitzenkandidat

 
AfD-Landesverbandsgründung kein Problem


Villingen-Schwenningen. Der baden-württembergische NPD-Spitzenkandidat, Kreis- und Stadtrat Jürgen Schützinger (59), hat kein Problem mit der Gründung des Landesverbandes Baden-Württemberg der Anti-Euro-Partei, „Alternative für Deutschland“ (AfD).

Schützinger spricht sich für einen wohlwollend-neutralen Umgang mit der vermeintlichen Konkurrenz aus. „Die Nationaldemokraten“, so gibt er zu verstehen, können doch ernsthaft nichts dagegen haben, wenn auch andere, „leider etwas spät“, sich der seit Jahren seitens der NPD erhobenen Forderung nach einem „Raus aus dem Euro“ und dem daraus folgernden „Ja zur Deutschen Mark“ anschließen. Je zahlreicher die Zahl von Einzeldenkern, Organisationen und Parteien wird, die sich nationaldemokratische Grundforderungen zu eigen machen, desto wahrscheinlicher wird deren Umsetzung und Akzeptanz in der praktischen Politik. O-Ton Schützinger: „Wir Nationaldemokraten freuen uns über geistigen Diebstahl durch offensichtlich gleich bis ähnlich Denkende. Unsere politischen Forderungen und Zielvorstellungen zu übernehmen oder diesen zu entsprechen, ist jedem unbenommen und kommt einer inhaltlichen Stärkung nationaldemokratischer Politik gleich.“