NPD-Kreisverband

 
Resolution zum geplanten „Großgefängnis“ verabschiedet anläßlich der Mitgliederversammlung am 24. Februar 2013

 

Villingen-Schwenningen. Nach aufmerksamer Sichtung und gewissenhafter Würdigung sämtlicher bis zum 24. Februar 2013 vorliegender offizieller Fakten, wie auch verschiedener vertraulicher Informationen,  spricht sich der Kreisverband Schwarzwald-Baar der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands mit aller Entschiedenheit gegen das auf den Gemarkungen von Tuningen und Villingen-Schwenningen (Stadtbezirk Weigheim) geplante „Großgefängnis-Bauvorhaben aus.

Deutlich kritisiert wird in diesem Zusammenhang die äußerst mangelhafte Bürger-Informationspolitik seitens der in Frage kommenden Behörden und öffentlichen Einrichtungen auf landes- und kommunalpolitischer Ebene. Allen Beteuerungen und Beschwichtigungsversuchen entgegenstehend, verdichtet sich der Eindruck, daß salamitaktikhaft zunächst steuergeldverschwendende Fakten geschaffen und Maßnahmen betrieben werden (z. B. sogenannte geologische Baugrund-untersuchungen), ehe man sich des innerhalb der betroffenen Bevölkerung herrschenden politischen Stimmungsbildes vergewissert. Motto: Unumkehrbares schaffen und erst dann, wenn man sich „alternativlos“ zeigen kann, der Bürgerschaft zu widmen.

Der beabsichtigte Standort Tuningen/Weigheim ist denkbar ungeeignet und zu kostenträchtig, sowie für die anliegenden Kommunen in höchstem Maße rufschädigend.

Gewonnenen Erkenntnissen zufolge bietet sich alternativ der aktuell im Ausmusterungsprozeß befindliche, Noch-Bundeswehrstandort Meßstetten (Zollernalb-Kaserne mit zugehörigem Kasernenbereich) in jeglicher Hinsicht bestens an. Wie zu erfahren war, soll ein Großteil der dort stationierten Soldaten im laufenden Jahr 2013 abgezogenen werden. Im Folgejahr wäre der Standortbereich dann insoweit übergabebereit und könnte fortan ohne all zu großen Kostenaufwand und bei weitestgehender Nutzungsbilligung seitens der zivilen Anliegerschaft als sogenanntes Großgefängnis betrieben werden.

Die Nationaldemokraten werden sich diesbezüglich politisch einsetzen und auch, sollte eine Wahrnehmungsbesserung bei den politischen Entscheidungs- und Verantwortungsträgern nicht  feststellbar sein, alle Bestrebungen unterstützen, die einen Bürgerentscheid - als letztes Mittel - zum Ziel haben.