„Spatenstich“ – Baugebiet „Brunnenstube“ / Asylantenunterkunft

Kompetenzenwirrwarr

 
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

am Montag, dem 1. September 2014 wurde im Bereich des Baugebietes „Brunnenstube“in Tannheim der symbolische „Spatenstich“ vollzogen.

Hierzu haben sich während der eigentlichen Arbeits- bzw. Dienstzeit neben anderen Personen seitens des besserverdienenden Teiles der Stadtverwaltung mit Ihnen auch Ihr geschätzter Stellvertreter, Herr Bürgermeister Rolf Fußhoeller, der Leiter des städtischen Bauamtes, Herr Dr. Franz-Josef Holzmüller, sowie die Leiterin des städtischen Liegenschaftsamtes, Frau Elke Zimmermann, vor Ort eingefunden.

Nicht nur – aber auch – unter Berücksichtigung des offensichtlich bei der Stadtverwaltung weiterhin herrschenden Kompetenzenwirrwarrs (jüngstes Beispiel: Asylantenheim mit „Schießarena“ in der Schubertstraße) stellt sich neuerlich die Frage, ob die Verwaltungsspitze der „Baden-Württemberg-Stadt Villingen-Schwenningen“ nichts Wichtigeres zu tun hat, als im Viererpack zeitgleich und medienwirksam einen „Spatenstich“ für ein Baugebiet mit zwölf neuen Bauplätzen zu zelebrieren!?
 
Ihrer gelegentlichen Reaktion entgegensehend, verbleibe ich mit freundlichen Grüßen und bestem Dank im Voraus


  Jürgen Schützinger

- DLVH-Stadtrat –