Gleichgesinnte

zusammenbringen

 Das Pfofelder Manifest der Deutschen Liga im Wortlaut

 

Die DEUTSCHE LIGA FÜR VOLK UND HEIMAT (DLVH) ist eine überparteiliche und unabhängige Gemeinschaft demokratischer Patrioten. Sie bekennt sich zur Wertordnung des Grundgesetzes und zum freiheitlichen Rechtsstaat. Ihre Arbeit wird bestimmt von dem Ziel, Deutschland als Land der Deutschen zu erhalten, seine Identität zu schützen und seine nationalen Interessen nach innen und außen zu vertreten.

 

Die DEUTSCHE LIGA versteht sich zum Heimat- und Selbstbestimmungsrecht aller Völker. Sie sieht im Nationalstaat das bewahrte Ordnungsprinzip der Völkergemeinschaft und den geopolitischen Raum der Demokratie, in dem Frieden und Freiheit, Recht und Ordnung. wirtschaftliche Entwicklung und sozialer Ausgleich gewährleistet werden. Eine Abkehr von diesem Ordnungsprinzip würde die Völker entmündigen und den Menschen entwurzeln.

 Die DEUTSCHE LIGA wendet sich entschieden gegen maßlose und unkontrol­lierte Einwanderung, gegen Asylmißbrauch und Überfremdung. Deutschland darf nicht zum Vielvölkerstaat werden, sondern muß nationalstaatliche Heimat der Deutschen bleiben.

 Die DEUTSCHE LIGA befürwortet europäische und internationale Zusammenarbeit bei der Lösung überstaatlicher Probleme und zur Förderung des Weltfriedens. Diese Zusammenarbeit darf aber nicht zu einer existenzgefährdenden Einschränkung deutscher Souveränität führen. Die sich abzeichnende Um­wandlung der Europäischen Union in einen Bundesstaat lehnt die DEUTSCHE LIGA ab. Ihr Ziel ist ein Europa der Völker und Vaterländer, das auf freiwilliger Grundlage gemeinschaftlich kooperiert, zugleich aber die Unterschiedlichkeit und Vielfalt der beteiligten Partner achtet und vor Nivellierung schützt.

 Die DEUTSCHE LIGA bekennt sich zu einer Wirtschaft- und Sozialordnung der nationalen Präferenz. Arbeitsplätze, Wohnraum und soziale Versorgung müssen vorrangig den Einheimischen zur Verfügung gestellt werden. Eine Aufweichung des auf Abstammung gegründeten Staatsbürgerschaftsrechtes wird abgelehnt.

 Mit Sorge registriert die DEUTSCHE LIGA die Folgen einer schrankenlosen Freihandels- und Globalisierungspolitik. Arbeitsplätze werden in großem Umfang vernichtet, soziale Errungenschaften abgebaut. Zugleich wächst die öffentliche Verschuldung ins Uferlose. Supranationale Konzerne und spekulierendes Großkapital beherrschen den Weltmarkt und setzen sich über die Wohlfahrtsinteressen der Völker und Staaten hinweg. Dies ist kein Naturgesetz, sondern die Folge einer verfehlten Politik. Die DEUTSCHE LIGA sagt nein zu bindungs- und verantwortungslosem Wirtschaftsliberalismus. Ihr Ziel ist eine sozialpatriotische Solidargemeinschaft des Volksganzen.

 Um Artikel 20 des Grundgesetzes („Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus") mit Leben zu erfüllen, müssen die Möglichkeiten der direkten Demokratie ausgeweitet werden. Volksbefragung und Volksentscheid sind angemessen neben die parlamentarische Beschlußfassung zu setzen.

Die DEUTSCHE LIGA verlangt die Wiederherstellung der Meinungs-, lnformations- und Wissenschaftsfreiheit in Deutschland. Gesetze zum Schutz der persönlichen Ehre und des öffentlichen Friedens dürfen nicht dazu mißbraucht werden, mißliebige Auffassungen und unerwünschte Forschungsergebnisse zu unterdrücken. Strafrechtliche Gruppenprivilegierung hat zu unterbleiben. Dem Gleichheitsprinzip des Grundgesetzes, wonach niemand wegen seiner politischen oder religiösen Anschauung benachteiligt oder bevorzugt werden darf, ist wieder Geltung zu verschaffen.

 Die DEUTSCHE LIGA beharrt auf strikter demokratischer Gewaltenteilung Das verfassungsmäßige Recht der Parteien, bei der politischen Willensbildung mitzuwirken (Art. 21 GG), deckt sich nicht mit einer Ermächtigung zu unbeschränkter Gesellschaftskontrolle. Die Neutralität von Verwaltung und Justiz ist wiederherzustellen. Der Staat darf nicht Beute der Parteien sein. Dies gilt auch für die Massenmedien. Meinungsmonopole verletzen die Chancengleichheit und stehen im Widerspruch zu einer offenen Kommunikationsgesellschaft. Pressefreiheit darf nicht zum Privileg der Mächtigen verkommen.

 Die DEUTSCHE LIGA wendet sich gegen jeden Versuch, bürgerliche Freiheitsrechte durch Gebote einer ,,political correctness" einzuschränken. Es gilt, die Demokratie vor falschen ,,Demokraten" zu schützen.

 Um Leben und Zukunft des deutschen Volkes zu sichern, bedarf es nach Überzeugung der DEUTSCHEN LIGA einer breiten Bewegung des demokratischen Patriotismus. Sie sollte nationales Bewußtsein ermutigen, Gleichgesinnte über Partei- und Vereinsgrenzen zusammenbringen und deren Kräfte bündeln.

 Zu diesem Zweck leistet die DEUTSCHE LIGA Überzeugungs- und Bildungsarbeit. Sie veranstaltet Vorträge und Seminare, organisiert Diskussionen und schafft in mannigfacher Weise Öffentlichkeit für gemeinsame politische Zielsetzungen. Zu freier Mitwirkung sind alle eingeladen, die der Zerstörung deutscher Lebensgrundlagen solidarisch und aktiv begegnen wollen.

 Die DEUTSCHE LIGA erhebt weder Führungs- noch Alleinvertretungsansprüche. Sie ist offen und kooperationsbereit. Sie grenzt nicht ab oder aus, sondern sucht Verbindung und Schulterschluß zu allen, die in dieser Zeit mit Wort und Tat demokratisch und rechtsstaatlich FÜR VOLK UND HEIMAT eintreten.

 

Näheres und Aufnahmeanträge über:

DLVH, Postfach 3705, 78026 Villingen-Schwenningen, Fax 07720-65281

Fax : 07720-65281

Konto: 1324508 (BLZ: 694 500 65) Sparkasse Schwarzwald-Baar