Winfried Kretschmann

 
Erster grüner Bundesratspräsident


Villingen-Schwenningen.  Der 64jährige grün-baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (bekennender Förderalist, der mehr wie nur ein Lied auf die Hoheit der Länder singt, aber dennoch will, daß das „Ländle“ Glied der Besatzer-BRD bleiben soll) übernimmt nunmehr ab November 2012 für rund ein Jahr die Bundesratspräsidentschaft als Nachfolger des bayerischen CSU-Ministerpräsidenten Horst Seehofer. Nach seiner durch die Ländervertretung einstimmig erfolgten Wahl zum Präsidenten derselben, ließ er sofort mit Stolz erfüllter Brust öffentlichkeitswirksam verkünden, was bei ihm auf der politischen Prioritätenliste Vorrang hat: Die Vollmitgliedschaft der Türkei in der Europäischen Union. Na also, was will man von einem Grün-Roten denn Anderweitiges erwarten!

Nahezu zeitgleich war zu erfahren, daß Herr Kretschmann sich mit einer handverlesenen und mindestens 80-köpfig starken Delegation, wohl auf Steuerzahlers Kosten, versteht sich, zu einer Reise in das hoch gelobte Türkenland auf den Weg mache.

Breitgefächerte Zustimmung erfährt Kretschmann, der sich angeblich „mit aller Kraft für einen nationalen Konsens“ einsetzen will, für seine EU-Türkenvollmitgliedschaftsidee von allen gesellschaftspolitisch relevanten Kreisen. So ist im Konstanzer besatzer-lizenzierten Monopolblatt, gemeint ist der Südkurier, beispielsweise zu lesen, daß Kretschi eine „Idealbesetzung für den Bundesratspräsidenten“ sei. Am Rande sei vermerkt: Sollte der derzeitige Bundespräsident Joachim Gauck kurzfristig erkranken oder ansonsten an der Ausübung seines Amtes verhindert sein, dann würde Kretschmann dieses höchste bundesrepublikanische Staatsamt kommissarisch übernehmen dürfen. Er wäre somit der erste Mann im bundesrepublikanischen Staate, der seit Kriegsende 1945 immer noch keine vom Volk in freier Selbstbestimmung gegebene Verfassung hat. Dem sogenannten Verfassungsschutz dürfte und muß das eigentlich bekannt sein.

 

Mit kretschistisch-förderalistischen Grüßen

    Jürgen Schützinger

- NPD-Landesvorsitzender –