„Fleischskandal“

Aus dem Ländle gesund auf den Tisch!


Villingen-Schwenningen. Der immer schlimmere Dimensionen annehmende „Fleischskandal“ ist nur die unvermeidlich  sichtbare Spitze des berühmt-berüchtigten Eisberges. Durch den verhängnisvollen EU-Subventionsparagraphendschungel, die überbordende Korruption und viel zu laschen Kontrollen mit einer zu geringen Mindestpersonalausstattung bedingt, ist das, was man unter effektivem Verbraucherschutz versteht, bei weitem nicht mehr gewährleistet. Bei auftretenden Problemfällen wird mit einem längst nicht mehr zeitgerechten Krisenmanagement „Schadensbegrenzung“ betrieben. Durch eine mangelhafte Transparenz, soll nur soviel an Informationen an die Konsumenten weitergegeben werden, wie es sich eben nicht vermeiden läßt.

Lebensmittel, die im eigenen Land produziert werden können, werden um die halbe Welt subventionsgekarrt, bis sie dann endlich tiefgefroren und unterkonserviert – wie oft die Kühlkette dabei unterbrochen wurde, kann und darf nur vage erahnt werden - und mehrfachst umetikettiert bei uns anlanden. Beispiele: Erdbeeren aus China oder Fleischprodukte aus Argentinien oder Rumänien, die nach überlangem Transportweg letztendlich über Frankreich und Luxemburg kommend, bei uns eintreffen. Die Multi-Kulti-Essensmafia läßt schön grüßen!

Die Verbraucher haben einen gesetzlichen Anspruch auf umfassende Lebensmittelkontrollen. In Baden-Württemberg ist als oberste Lebensmittelüberwachungsbehörde das grün geleitete „Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR)“ hauptverantwortlich zuständig. Ihm nachgeordnet sind als höhere Lebensmittelüberwachungsbehörden die 4 Regierungspräsidien. Daneben gibt es im Ländle noch die sogenannten unteren Lebensmittelüberwachungsbehörden. Es sind dies 35 Landratsämter und die 9 Bürgermeisterämter in den jeweiligen Stadtkreisen. Man sieht, das baden-württembergische Lebensmittelkontrollnetz ist relativ engmaschig geknüpft. Müßten wir uns nicht laufend von außen dreinreden und fremdbestimmen lassen, was ja nicht dauerhaft sein muß, sind wir Baden-Württemberger diesbezüglich eigentlich gut aufgestellt. „Aus dem Ländle gesund auf den Tisch!“, kann sich zu einem Qualitätsmerkmal entwickeln.

 

Mit genüßlichen Grüßen

Jürgen Schützinger

NPD-Landesvorsitzender