Salamitaktik

 „Nachtigall, ick hör` dir trapsen“


Villingen-Schwenningen. Bei der – wenn auch nur oberflächlichen – Durchsicht heutiger aber auch gestriger Werbemittel und Verkaufskataloge bzw. –prospekte jeglicher Art, fühlt man sich unweigerlich an das erinnert, was landläufig als „Salamitaktik“ bezeichnet wird. Gemeint ist damit jene raffiniert-listige Vorgehensweise, die man anwendet, um durch mehrere kleine Schritte (Wurstscheibchen) ein großes Ziel, in diesem Fall die ganze Wurst, doch noch, quasi durch die gedanklich-gefühlsmäßige Hintertür, zu bekommen. So ähnlich funktioniert es auch, was den Sachverhalt „drei Schritte vor, und zwei zurück“ anbelangt.

In Sachen BRD-Verüberausländerisierung heißt das auf den laufenden Gewöhnungsprozeß bezogen, möglichst geschickt gemacht, immer mehr unzweideutig als fremdverwurzelt erkennbare Protagonisten in den Vordergrund zu hieven. Dies in der hintergründigen Erwartung, daß der „selbstkritisch-aufgeklärte Gutbürger“ es gar nicht mehr erkennt, daß das, was in der vermeintlichen Scheinwelt der Werbung läuft, sich, in oftmals noch krasserer Weise, in der gegebenen traurigen Alltagswirklichkeit rundum leider exakt so abzeichnet und fast widerstandslos vollzieht.

Merksatz: Je mehr von Seite zu Seite im Katalog oder Werbeprospekt augenscheinlich und somit für jeden - also eigentlich doch auch den Dümmsten, sollte man meinen - im Übermaß auffallend viel extrem Pigmentierte präsent sind, desto mehr entspricht dem auch die Praxis „da draußen“. Es kommt einem Spiegelbild nahe. „Nachtigall, ick hör`dir trapsen“. Hoffentlich entdecken nicht „nur“ Berliner noch zur rechten Zeit ihr wieder aktivierbares Hörvermögen sondern auch die recht zahlreichen immer noch Gehörgeschädigten im traurigen Rest der Bundes-Besatzer-Republik.

 

Mit freundlichen Hörergrüßen

Jürgen Schützinger (Kreis- u. Stadtrat)

 

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