Uli Hoeneß

Ursache und Wirkung


Villingen-Schwenningen. Mit seiner bekanntgewordenen Selbstanzeige wegen Steuerhinterziehung hat der 61jährige deutsche Unternehmer und  (bislang) populäre FC-Bayern-Präsident Uli Hoeneß den steuerpolitischen Ball so richtig in’s Spiel und damit viele selbstgerechte Gutmenschen auf die Palme gebracht. Nun möge man allerdings bei dem angepfiffenen Hoeneß-Vernichtungscup zumindest insofern aufpassen, daß man Ursache und Wirkung nicht verwechselt.

Die einen, beispielsweise prominente Staatsbürger vom Tegernsee, sind versucht, ein Teil ihres Geld am heimischen Fiskus vorbei in (z.B.) die Schweiz zu schleusen, während andere, in dem Fall gute Menschen, sich damit brüsten, für diesen (ausgerechnet „diesen“) Staat ein Leben lang sich mühegeplagt, unter selbstloser Inkaufnahme sämtlich denkbarer gesundheitlicher Folgelasten abzurackern und auf jeden Fall centgenau ihrer staatsbürgerlichen Steuerpflicht folgsamst nachzukommen.

Die einen also, sorgen dafür, daß dieser, das Deutschtum kaputtmachende, BRD-Staat sein schändliches Tun weiter und verstärkt fortsetzen kann, während andere, diesem Besatzerkonstrukt gegenüber das aberverlangte Frohngeld in Form von Steuern jeglich denkbarer Machart versuchen möglichst zu verweigern.

Die einen sorgen dafür, daß „unser“ Staat, sich mit teurem Bürgergeld gesponsert, in immer mehr weltweit vollziehende Kriegsabenteuer stürzen kann, während andere sich der Zwangsfinanzierung von Kriegs- und Kriegsfolgekosten zu entziehen anschicken.

Die einen machen es möglich, daß dieses Pro-Ausländer-BRD-System sich immer kostspieligerer und raffinierterer antideutschen Propaganda und Hetze bedienen kann, während andere, ob bewußt oder nicht, hier entsprechende Erschwernisse bereiten.

Wie immer man es auch drehen und wenden mag, Ursache und Wirkung kann, sollte man aber nicht verwechseln. Im fußballerischen Bereich jedenfalls, kann es ansonsten sehr schnell zu den ungewünschten Eigentoren kommen. Und im Bereich der Steuerpolitik?

 

Mit steuerzahlerfreundlichen Grüßen

Jürgen Schützinger (Kreis- u. Stadtrat)