Kohls lichter Moment

Türkenproblem

Villingen-Schwenningen. Ab und an, das sei ihnen neidlos zugestanden, haben auch selbsternannte „Demokraten“, in diesem Fall einer von der „christlichen“ Variante, lichte Momente. Gemeint ist Altbundeskanzler und gewesener CDU-Parteichef Helmut Kohl aus der Palz. Hat er doch 1982, also vor rund 30 Jahren, mit der seinerzeitigen britischen Premierministerin Margaret Thatcher in Bonn über Gott und die Welt, aber auch über das damals sich schon abzeichnende Türkenproblem im Schmelztiegel „BRD“ gebabbelt. Streng vertraulich, versteht sich!

Kohl wollte, er äußerte sich jedenfalls so, die Hälfte der damaligen türkischen multi-kulti Bereicherer loswerden. Schon damals stellte der Kostgenießer fest, daß „einige Grundschulen mehr türkische als deutsche Kinder“ hätten und dieses Mißverhältnis noch „große Probleme schaffen“ werde. Da war er wirklich mal politisch vorausschauend weise. Allerdings gab er im Schutze der Vertraulichkeit auch zu verstehen, daß er dieses noch nicht öffentlich sagen könne. Warum wohl? Kohl gab zu bedenken, daß man dafür sorgen müsse, „daß die Rechtsextremen in der deutschen Politik nicht in der Lage seien, dieses Thema auszuschlachten.“ Aha, daher also wehte der Wind und weht er auch noch heute: Pure Angst vor nationaler Konkurrenz. Der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD), beispielsweise!

Alle Nichtschläfer wissen, daß aus der kohlschen Halbierungsidee eine Vermehrungswirklichkeit wurde, der man heutzutage nicht mehr Herr zu werden scheint. Zu Zeiten der Kohl-Erleuchtung lebten rund 1,5 Millionen Türken in der gelobten BRD. Zwischenzeitlich sind es weit über 3 Millionen! Dies merkt, sieht und spürt man doch – hauptsächlich in unseren Großstädten und Ballungszentren, oder etwa nicht!? Ausgenommen sind selbstverständlich die vornehmen Villenviertel, dort leben die „oberen Zehntausend“ fein abgeschottet und bestens bewacht unter sich. Das Überfremdungsproblem in „unseren“ Schulen ist für sie auch kein Problem – gehen deren Lieben doch in fast ausländerfreien Privatschulen zum Lernen fürs Leben – aber was für ein Leben?

Übrigens: Der Herr Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Kenan Kolat, reagierte auf die

Kohl-Enthüllungen sehr gelassen: „Heute kann sich die politische Klasse so etwas nicht mehr leisten.“ Warum wohl? Weil es zu viele Kälber gibt, die ihre Metzger selber wählen und auch noch finanzieren!

 

Jürgen Schützinger – Kreis- u. Stadtrat, baden-württembergischer NPD-Bundestagsspitzenkandidat –

PS: Einer der Kohl-Söhne hat die Zeichen der Zeit auch erkannt: Er durfte eine Türkin heiraten. Mutluluklar!