Vorfahrtsverletzung:

Im Verschweigen liegt die Wahrheit

Villingen-Schwenningen. Der nachstehende Artikel ist einer von vielen, die so oder so ähnlich dem  aufmerksamen Tageszeitungsleser bei seiner allmorgendlichen Blatt-Lektüre immer wieder ins Auge fallen:

Schläger-Quintett attackiert 17-Jährigen

Am Sonntag zwischen 17 und 18 Uhr wurde ein 17-Jähriger im Bahnhofsbereich von einer fünfköpfigen Jugendgruppe angegriffen und schwer verletzt. Das Opfer traf in der Bahnhofsunterführung auf das Quintett und wurde von diesem umzingelt. Erst wurde Geld gefordert und dann kam es, als der 17-Jährige nichts herauszugeben hatte, zum körperlichen Schlagabtausch. Als sich ein unbeteiligter etwa 20-jähriger Passant näherte, flüchteten die fünf Täter in Richtung Neckar. Jetzt sucht die Polizei zum einen den Passanten und zum anderen weitere Zeugen, denen die Gruppe im Vorfeld der Tat oder auf der Flucht aufgefallen ist.

Frage 1: Warum ist der Zeitungsbericht so klein, wie der Bericht über eine Vorfahrtsverletzung mit geringem Sachschaden im Straßenverkehr? Antwort: Weil es sich beim Opfer offensichtlich nur um einen Deutschen handeln kann, da ansonsten die ganze Zeitungsseite von oben bis unten voll wäre!

Frage 2: Warum gibt es keine Täterbeschreibung von den fünf gesuchten Schlägern? Beispielsweise in Bezug auf deren Aussehen, Größe, Kleidung, Sprache. Handelt es sich um europäische, afrikanische oder asiatische Tätertypen? Antwort: Weil es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nach keine Einheimischen oder „vermutlich Rechtsradikale“ waren, ansonsten man dieses medial auch wieder ausgeschlachtet hätte, bis zum Gehtnichtmehr.

Merke:

Wenn Menschen hierzulande einem Ausländer etwas Böses tun und es sind ausnahmsweise einheimische Deutsche, dann wird darüber groß und breit berichtet. Dann jagd über Tage hinweg eine Pressemeldung die andere und hasten die örtlichen Polizeiparteibuchchefs von einer Pressekonferenz zur nächsten.

Wenn Menschen hierzulande einem Deutschen etwas Böses tun und es sind, was der Regelfall ist, liebe ausländische Mitbürgerinnen und/oder Mitbürger, dann kommt entweder überhaupt nichts in den Medien oder es wird – und das nur ein Mal – darüber im Kleinstformat (Stichwort: Vorfahrtsverletzung) „berichtet“ – weil eben nicht sein kann, was politisch korrekt nicht sein darf.

So läuft sie eben ab, „unsere“ mafiöse BRD-Meinungsbildungsmediendemokratur. Wer das liest, was eigentlich überhaupt nicht geschrieben steht, weiß oftmals mehr. Also: Immer auch „zwischen den Zeilen“ lesen und künftig nicht mehr alles kritik- und widerspruchslos über sich ergehen lassen!

 

Mit nachdenklichen Grüßen

Jürgen Schützinger – Kreis- u. Stadtrat, Pressesprecher –