Es weihnachtet sehr:

Asylantenherrlichkeit

 
Villingen-Schwenningen. Wer wollte es bestreiten, all überall, bei ALDI-SÜD und ALDI-NORD, bei EDEKA , bei Netto und bei Brutto, bei Arm und auch bei Reich, bei den zahlreichen Ämtern für Migration und Flüchtlinge, im Landkreis ebenso, wie in der Stadt, überall herrscht vorweihnachtliche Betriebsamkeit.

Asylsuchende aus aller Welt und deren Helferscharen, seien es die international agierenden Schlepperbanden oder deren hilfswillige Gutmenschen hierzulande, alle nutzen jetzt die Zeit der Milde, des Mitleides, der Nächsten- und der Fernstenliebe weidlich aus, um in unser hoch gelobtes Land laufend noch mehr Wohlstandsflüchtlinge – ein Hoch auf die Asylantenherrlichkeit!  - pumpen zu können.

„Politisch Verfolgte genießen Asylrecht“, so nachzulesen in der nicht vom deutschen Volk in freier Entscheidung beschlossenen Alibi-Vorübergangsverfassung Grundgesetz (Artikel 16a). Die „Verfassungswirklichkeit“ sieht allerdings ganz anders aus. Zwischenzeitlich gilt das ungeschriebene Gesetz: „Asyl für alle!“. Ob sexuell, religiös, wirtschaftlich, klimatisch verfolgt oder auf der Flucht vor drohender Arbeit. Die „BRD“ und ihre (derzeit noch) sechzehn hilfswillige Gliedstaaten („Bundesländer“) stehen allzeit, und jetzt in der Vorweihnachtszeit erst recht, Gewehr bei Fuß. Den Kommunen, denen die „Flüchtlinge“ ungefragt zugewiesen werden, steht das Wasser bis zum Hals. Nahezu sämtliche „zumutbaren“ Unterbringungsmöglichkeiten scheinen ausgereizt zu sein, so daß man sich jetzt daran macht, Schulgebäude, Turn- und Festhallen zwangsweise in Beschlag zu nehmen.

In diesem Jahr, so seriöse Rechnungen, ist im Vergleich zum Vorjahr - und das bei steigender Tendenz - eine Verdoppelung der Willkommenheißendenzahlen keineswegs auszuschließen. Unser grün-rotes Musterländle zahlt den Kreisen und Gemeinden derzeit eine „Fallpauschale“ von 12 270 Euro pro Asylbewerber für eine vorläufige Unterbringung von 18 Monaten. Da dieses Geld aber hinten und vorne nicht reicht, man hat ja schließlich seine Bedürfnisse, zahlen alleine die Landkreise so der baden-württembergische Landkreistag, zwischen 300.000 und zwei Millionen Euro aus den eigenen Kassen drauf.

Fazit: So darf und kann es nicht mehr länger weitergehen. Scheinasylanten, das ist die überwiegende Mehrheit, gehören sofort des Landes verwiesen und für neu Kommen-Wollende sind die Grenzen konsequent dicht zu machen. Den wirklich Bedürftigen ist im Heimatland oder dessen unmittel- und zumutbarer Umgebung, soweit es die Haushaltslage und die politischen Gegebenheiten zulassen, vor Ort beizustehen. Entwicklungshilfegelder nebst Mittel aus den zahlreichen Töpfen der Wirtschaftshilfe, Wiedergutmachungs- und Reparationsleistungen stehen hierfür zur Verfügung.

O wohl dem Land, o wohl der Stadt, so diese Scheinasylanten nicht mehr bei sich hat!

 

Mit vorweihnachtlichen Grüßen

Jürgen Schützinger – Kreis- u. Stadtrat, Pressesprecher –

 

PS: Man fragt sich immer wieder, warum die Verfolgten aus aller Welt ausgerechnet bei uns bösen Deutschen Schutz und Hilfe suchen. Entweder sie kennen „unsere schmachvolle geschichtliche Vergangenheit“ nicht, oder sie glauben selber nicht daran oder was?