Die Besten der Besten?

 Freizügige Armutszuwanderung

 
Villingen-Schwenningen. Seit dem 1. Januar 2014 dürfen jetzt auch Bulgaren und Rumänen grenzenlos in beliebig hoher Anzahl das sogenannte Freizügigkeitsrecht EU-weit in vollen zügen genießen.  Daß von diesem „Recht“, welches das Arbeitnehmer- und Familienclan-Zuwanderungsgesetz bietet, nicht die Besten der Besten Gebrauch machen, liegt auf der Hand. Wer geht schon mit Sack und Pack in die Fremde, wenn er es im Heimatland mittels eigener Leistung zu etwas gebracht hat, das für ihn und seine Familie so viel hergibt, daß man davon gut Leben kann.

Im gelobten Deutschland, daß zu gerne mit dem Besatzerkonstrukt „BRD“ verwechselt wird, gilt jeder, der diese Selbstverständlichkeit nicht totschweigt ohne weiteres Zutun als rechtsradikal und soll mit der berühmt-berüchtigten Nazi-Faschismus-Keule klein gehalten werden. Auch wenn immer mehr unserer Kommunen weder finanziell noch betreffs geeigneter Räumlichkeiten wissen, wie sie der ansteigenden Armutsflut Herr werden sollen, wird von offizieller Seite aus so getan, als wäre alles in bester Ordnung. Jeder der vor Ort, sei dies in den Landkreisen oder den Gemeinden, Verantwortung trägt und sich zuerst dem Wohl des eigenen Volkes verpflichtet fühlt, kann sich angesichts der gutmenschlichen Verharmloser und Berufsbeschwichtigter nur noch verwundert die Augen reiben und muß sich fragen, in welch verkehrter Welt wir eigentlich leben. Das kann und darf doch eigentlich alles überhaupt nicht wahr sein. Ist es aber – leider. Schuld sind „unsere“ etablierten Spitzenpolitiker und deren Noch-Wähler. Rings um uns herum hat man kapiert, daß es höchste Zeit ist, volkstreu, sprich national, zu wählen. Noch kann man auch bei uns im „Musterländle“ recht – also rechts – wählen. Die Betonung liegt auf „noch“.

So fordert beispielsweise Dr. Gerd Landsberg einen Flüchtlingsfond von Bund und EU um noch bessere Unterbringung, noch umfangreichere Gesundheitsvorsorge und noch mehr ausufernde Schulsozialarbeit finanzieren zu können. Dr. Landsberg ist nicht irgendwer, es handelt sich bei dem Herrn immerhin um das Geschäftsführende Präsidialmitglied und den hauptamtlich tätigen Hauptgeschäftsführer des DStGB (Deutscher Städte- und Gemeindebund). Es hört sich zunächst mal gut an, wenn gefordert wird, daß der Bund und die EU weitere Finanzen für diese verfehlte Überfremdungspolitik zur Verfügung stellen sollen, doch Obacht: Wer finanziert denn, den „Bund“ oder die „EU“? Das sind doch zum alles überwiegenden Teil wiederum die treu-tumben restdeutschen Bundesrepublikaner mit ihren hohen Abgaben-, Steuer- und Gebührenlasten. Wir sind doch die weltweit anerkannten Zahlmeister – oder lieg´ ich da falsch? Wieso kommen denn sonst die armen Armutsflüchtlinge aus der ganzen Welt alle zu uns? Ausgerechnet zu denen, die – so die offizielle Geschichtsdarstellung – zwei Weltkriege in kürzester Folge vom Zaum gebrochen haben. In diesem Jahr rückt der WK Nr. 1 in den absoluten Vordergrund der finanziellen Erpreßbarkeitsübungen. Man „feiert“ schließlich in allen Medien und weit darüber hinaus das 100jährige Weltkriegsausbruchsjubiläum, und so etwas muß doch gebührend begangen - also bezahlt – werden! Den armen Arbeitsflüchtern kann´s grad egal sein. Sie bekommen deshalb nicht weniger, sondern eher noch mehr Teuros zugeschanzt. Wir wollen/müssen uns ja schließlich schuldfrei (ver-)kaufen. Die Welt wird es uns gewißlich danken – oder auch nicht!

 
Mit freizügigen Grüßen

Jürgen Schützinger – Kreis- u. Stadtrat, Pressesprecher –