Geschlechtsneutraler Schwachsinn

 Nur doof …

Villingen-Schwenningen. … kann wohl das Mensch sein, welches wg. „Geschlechtsneutralität“ meint, die seit 1929 (!) bestehenden „Studentenwerke“ jetzt in „Studierendenwerke“ umbenennen zu müssen, was so unnötig ist, wie ein Kropf - aber das neue Landeshochschulgesetz sieht es nun mal so vor; wie wenn es an unseren Hochschulen keine anderen und vor allen Dingen wichtigere Probleme gäbe. Studentenwerke sind eigentlich zuständig für die Förderung der sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Belange der Studentenschaft.

Wir haben anscheinend immer noch zu viel Geld für puren Quatsch übrig. Alleine die angeblich zeitgemäße Geschlechtsnamensneutralisierung der acht baden-württembergischen Studentenwerke kostet die braven Studenten und die Steuer-, Abgaben- und Gebührenzahler eine gehörige Stange Geld. So wird beispielsweise für die hirn- und sinnlose Gender-Umstellungsaktion im Bereich des (noch) Studentenwerkes Mannheim mit Kosten von rund 40 000 Teuro gerechnet, 60 000 € in Stuttgart und gar bis zu 100 000 € in Karlsruhe. Auch in Tübingen wird mit einem satten sechsstelligen Umtaufungsbetrag gerechnet. Wir haben’s ja – und im anstehenden harten Winter weiß man dann wieder mal nicht, woher das Geld für die Heiz- und sonstigen Energiekosten an den Unis kommen soll.

Von den Briefköpfen und Broschüren über die Internetseiten, bis hin zu den Beschilderungen, Visitenkarten, Grundbucheinträgen über die korrekte Kleidung der Mitarbeiter muß jetzt alles entsprechend angepaßt werden. „Unsere“ grün-rote Landesregierung betrachtet diese Schwachsinns-Umfirmierungsaktion als eine gute Tat und ist sehr stolz darauf, diese „Gerechtigkeitslücke“ in Sachen geschlechtsneutrale(e) Namensgebung nunmehr genderkomform schließen zu können. „Die Gleichberechtigung von Frauen und Männern soll auch in der Rechtssprache zum Ausdruck kommen“, heißt es unter anderem in der offiziellen Begründung der die Geschicke des baden-württembergischen Landes fehllenkenden Kretschmann-Schmidschen Allerweltslandesregierung.

Fazit:  

Eine Landesregierung, die solche Sorgen hat, und eine Landtagsopposition,

die dem nichts Ernsthaftes entgegenzusetzen hat, sind mehr als ablösungsreif!

Mit genderistischen Grüßen

Jürgen Schützinger – Kreis- u. Stadtrat