Mittelalter

Angeblich kein Geld

Villingen-Schwenningen. Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) hat eine Forsa-Umfrage in Auftrag gegeben, um Kenntnis darüber zu erlangen, inwieweit unsere Schulen mit Computern und anderen digitalen Gerätschaften ausgestattet sind. Das Ergebnis ist für ein (angeblich) so reiches Land derart traurig, daß sich VBE-Landeschef Gerhard Brand bei der Vorstellung jener Forsa-Studie veranlaßt sah, die Ausstattungssituation an unseren allgemeinbildenden Schulen als „schlicht mittelalterlich“ zu bezeichnen.

Forsa zufolge verfügen beispielsweise nur rund zehn Prozent der baden-württembergischen Schulen über einzelne Klassensätze an Tablet-Computern oder Smartphones. Kritisiert wird auch, daß es in der Breitbandversorgung noch zu viele „blinde Flecken“ gibt und somit ein Anschluß an das schnelle Internet überhaupt nicht möglich ist.

Kann ja sein, daß die Bildungs- und Finanzpolitiker hierzulande ihrer eigenen Propaganda zum Opfer gefallen sind, indem sie tatsächlich glauben unter den zahllosen Wohlstandsflüchtlingen derart viele Fachkräfte zu finden, daß man die schulische Bildung des eigenen Nachwuchses getrost vernachlässigen könne. Wenn die sich mal nicht täuschen!

Für Kost, Unterkunft, Kindergeld, Stütze und ärztlich-medizinischen Fürsorge unserer lieben Armutswohlstandsflüchtlinge fließen jährlich Abermilliarden von Teuros auf Nimmerwiedersehen ab, während gleichzeitig an unseren Schulen wegen selbst verschuldetem Geldmangel Zustände – auch baulicher Art – herrschen, die an das Mittelalter erinnern.

Geld- und Wohnungsmangel herrscht auch deshalb, weil diejenigen Asylbetrüger, die per höchst rechtsstaatlichen Gerichtsverfahren, die auch jeweils eine Stange Geld verschlingen, abgeschoben werden sollten, bei teuerster Rundumversorgung auch weiterhin unbehelligt im Ländle gastieren dürfen. Von den 14 376 gerichtlich verurteilten Asylbetrügern wurden in Baden-Württemberg im vergangenen Jahr gerade mal 985 zur Ausreise verpflichtet, also abgeschoben. All die andern Vielen erfreuen sich tagtäglich - inklusive ihrer ganzen Sippschaft - unserer weltweit einmaligen dumm-toleranten Gastfreundschaft. Wer sich hiergegen wehrt, wird gleich in die sogenannte „rechtsradikale Ecke“ gestellt und, je nach Bedarf, mit der berühmt-berüchtigten „Nazikeule“ auf brav, gutmenschlich und weiterhin zahlungswillig gezüchtigt.

Fazit:

Im Bereich der massenhaften Armutswohlstandszuwanderung hat die Ländervertretung (Bundesrat) nunmehr  beschlossen, den am meist gebeutelten Kommunen zur Linderung der größten Not eine Soforthilfe in Höhe von 25 Millionen bereit zu stellen – zweckgebunden versteht sich. Also für die Asy-Flüchtlings-Kostenverursacher – bei weitem nicht für die Bildung unseres eigenen Nachwuchses! „Deutsches Geld für deutsche Aufgaben!“ – verlangen nationale Demokraten schon seit Jahr und Tag  – und Sie? – immer noch nicht?

Mit nachdenklichen Grüßen

Jürgen Schützinger – Kreis- u. Stadtrat