Höchste Alarmstufe

Nazis immer krimineller!

 
Villingen-Schwenningen/Meßstetten. Es ist schlichtweg unfaßbar: „Neonazis“ – wer auch sonst? – nutzten die sprichwörtliche Unschuld einer ruhig-friedlichen Novembernacht im überaus toleranten, friedlichen, flüchtlings- und weltoffenen schwäbischen Albstädtchen Meßstetten mit seinen rund 5.000 Kernstadt-Seelen schamlos aus und vandalisierten in bislang beispielloser Skrupelhaftigkeit und kaum in Worte zu fassender Niederträchtigkeit. 

Die Bediensteten der örtlichen Polizei bis hin zur Staatsschutzabteilung der Kriminalpolizeidirektion Rottweil und darüber hinaus, sind in heller Aufregung und arbeiten praktisch rund um die Uhr an der möglichst raschen Aufklärung des neonazistischen Gewaltverbrechens. Wurden doch von den, sicherlich mal wieder sturzbetrunkenen, Rechtsradikalen vier Hinweisschilder, die den Weg zur örtlichen Flüchtlingskaserne weisen, „besprüht“. Jener Untat aber bei weitem nicht genug. Es kommt noch brutaler: Die Nazibrut fand in ihrem Gewaltwahn keinen Halt. Und jetzt, bitte halten Sie sich fest: Selbst ein „Smiley“ mußte auch noch herhalten! Aber immer noch nicht genug des Bösen: Es fand sich der in Neonazikreisen durchaus geheim-geläufige Zahlen-Schriftzug „180“. Man faßt es nicht! Wenn man meinen sollte, daß das des Gesamtverbrechens Gipfel gewesen sei, so täuscht man sich gewaltig. Der absolute Verbrechenshöhepunkt stellte, man vermag es kaum der Tastatur zuzumuten dieses zu schreiben, die wahrhaftige Wiedergabe eines „Hakenkreuzes“ dar! Unfaßbar! Und dann auch noch in der unverschämten Größe von sage und schreibe, polizeilich gemessenen, satten „75 Zentimetern“! Das widerliche Nazipack wird, wie man sieht, immer unverfrorener und größenwahnsinnig. Aus gewöhnlich gut unterrichteten Verfassungsschutzkreisen soll schon zu erfahren sein, daß die Naziverbrecher beim nächsten Anschlag gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung gar eine Hakenkreuzgröße von bis an die 80-Zentimeter-Marke herankommend planen. Man mag gar nicht daran denken!

Man kann nur hoffen, daß die Polizei, die bis zur Niederschrift dieser Zeilen, leider immer noch keine heiße Spur hatte, baldigste Fahndungserfolge aufweisen kann. Auch im Interesse der sogenannten „Flüchtlinge“ kann man sich dieses nur von ganzem Herzen wünschen. Sind sie doch schon herkunftsbedingt traumatisiert bis zum körperlich-psychischen Ende. Und jetzt noch das!

Wie man angesichts der geschilderten Untaten, die ja unmißverständlich ins rechtsradikale Verbrecher-milieu weisen, noch die Stirn haben kann, die ansonsten bei Verbrechensaufklärung nicht unübliche Frage „cui bono („wem zum Vorteil?“) zu stellen, ist eine schamlose Unverfrorenheit schlimmsten Ausmaßes. Typisch rechtsradikal eben!

Fazit:

Wenn Frau baden-württembergische Integrationsministerin Bilkay Öney (SPD), angesichts des geschilderten Kriminalfalles, jetzt um Verständnis dafür bittet, daß sich die Damen und Herren Flüchtlinge dahingehend beschweren, daß sie in Meßstetten keine deutsche Küche genießen wollen, sondern gerne heimisch kulinarisch verköstigt werden möchten, kann man ihr eigentlich nichts entgegenhalten.

Mit schamvollen Grüßen

Jürgen Schützinger – Kreis- u. Stadtrat