„Nix Spezialiste“

Dringend: Dr. Dipl.-Ing. Spielplatz gesucht!

Villingen-Schwenningen. All überall stehen Traumatisierte in „unseren“ Kommunen an, um noch rechtzeitig vor dem „Fest der Freude und der Liebe“ Unterkunft, Verpflegung, Stütze, ärztlich-medizinische

Rundumversorgung, Taschengeld, Schul- und Kindergarten- nebst „wurzelgerechte“ Spielplätze und vieles andere mehr zu bekommen bzw. in Anspruch nehmen zu können.

In Sachen Spielplätze, um ein Beispiel zu bringen, erlaubte ich mir, dem SPD-Oberbürgermeister Dr. Kubon (Villingen-Schwenningen), den nachstehend auszugweise wiedergegebenen Vorschlag zu unterbreiten:

„Die SPD-Gemeinderatsfraktion ist zur Zeit öffentlichkeitswirksam dabei, die Spielplatzsituation in der „Baden-Württemberg-Stadt“ VS zu erkunden. … In Sachen Unterhalt, Reinigung, Pflege und Reparatur sind Ihre Genossen aufgewacht und in Sorge versetzt. Der Öffentlichkeit wird vermittelt, daß bezüglich Spielplatzinvestitutionen die bislang verplanten Haushaltsmittel unzureichend sind. So lassen Ihre Parteifreunde … wissen, daß zweckgebunden  für das laufende Jahr im Verwaltungshaushalt hierfür 364 000 und im Vermögenshaushalt 150 000 Euro eingestellt sind. ..

In diesem Zusammenhang darf ich daran erinnern, daß in unserer Stadt hunderte junger Menschen auf Kosten der Allgemeinheit ihr Dasein verbringen. Es handelt sich dabei, wie zu hören und zu sehen ist, um primär wehrdiensttaugliche Männer, die sich … darüber ereifern, den ganzen Tag über nur mit ödem Nichtstun verbringen zu müssen ohne etwas Sinnvolles leisten zu können.

Es wird daher angeraten, sich dieses brach liegenden Flüchtlings- und Asylantenpotentiales dahingehend fürsorglich anzunehmen. Sicherlich finden sich zahlreiche Spezialisten mit Migrationshintergrund, die sich auf patenschaftlicher Basis dankbar der Betreuung vieler unserer Spielplätze annehmen werden, um dort im Bereich der Pflege, Reinigung, Reparatur usw. tätig zu werden. Auch in Anbetracht der vielen Kinder migrativer Abstammung wird man sicherlich auf weitestgehende Zustimmung und große Mitwirkungsbereitschaft treffen.“

Die „Reaktion“ des zuständigen Amtes vom 27.11.2014 läßt aufhorchen:

„Das Stadtbauamt hat diese Anfrage insbesondere dahingehend aufgegriffen, ob unter diesem Personenkreis auch technisch qualifizierte Fachkräfte sind. … Es konnte jedoch kein Personenkreis mit diesem Anforderungsprofil benannt werden.“

Anmerkung: Angeblich sind doch ach so viele hochqualifizierte Fachkräfte/Spezialisten unter den zahlreich hereinströmenden Asylanten-Flüchtlings-Bereicherern. Aber beim mit Arbeit verbundenen Spielplatzerschaffen für die eigene Kinderschar, ist allerdings ein herzliches Nein-Danke angesagt.

Mit verwunderlichen Vorweihnachtsgrüßen

Jürgen Schützinger – Kreis- u. Stadtrat