Satz mit „X“

Von wegen: Arbeitssuchend und so…

Villingen-Schwenningen/Donaueschingen. All überall hört man die Gutmenschen und deren Kumpane lauthals darüber Beschwerde führen, daß ihre armen Schützlinge, weltweit von überall her zu uns kommend, nirgendwo eine Beschäftigung finden würden, was sie so sehr traumatisiere, daß sie sich überlegen, irgendwo anders hin weiter zu flüchten. Denn, das weiß man, zumindest als Gutmensch, ohne richtiges Zulangen, ist ihnen Unwohl. Einfach den ganzen lieben Tag lang nur so rumhängen, von einem willkommenskultur-Meeting zum anderen rumgereicht und unaufhörlich auf das Herzlichste empfangen zu werden, bringt es eben auch nicht – ebensowenig, wie das stundenlange Handynieren oder ePadlen.

Zu dieser Erkenntnis sind auch Gutmenschen, die gibt’s ja überall, im CDU-regierten, fürstlich umsorgten Donaueschingen gelangt. Sie saßen ob des Arbeitssuchproblems wissend, zusammen und kamen zu dem weisen Schluß, als Beitrag zur Integration der zahlreichen Asylforderer vier Arbeitsplätze für gemeinnützige Tätigkeiten bei den Technischen Diensten der Großen Kreisstadt einzurichten. Geeignetes Personal hierfür zu finden, so die Guteschinger, dürfte ja wirklich kein Problem sein, da ja ein mehrhundertfaches und offenkundig arbeitsgeiles Spezialistenheer zur Verfügung stünde. Gedacht, gesagt, getan. Aber auch gewaltig getäuscht: „Leider konnten diese Arbeitsplätze seit einiger Zeit mangels Bereitschaft der Asylbewerber nicht besetzt werden“, konnte der „Schwarzwälder Bote“ vor Ort offenbaren. Die sach- und fachkundige Sozialarbeiterin Jessica Stifel weiß erklärend aus Gesprächen „mit den Männern“, direkt von der Arbeitssuchfront zu berichten, daß die Herrschaften „lieber eine Arbeit mit richtiger Bezahlung finden möchten.“ Alles klar? – Oder zwischenzeitlich auch traumatisiert?

Auch eine ehrenamtliche Mitkümmerin aus dem örtlichen „Arbeitskreis Asyl“ weiß kund zu tun, daß die Bereitschaft für gewisse Arbeiten nicht so groß sei. „Einer wollte auch nicht eine Woche umsonst zur Probe arbeiten. Das ist doch schade“, gab die Dame tieftraurig gegenüber dem „Schwabo“ zu verstehen.

Fazit:

Die meisten der Asylforderer die man hierzulande sieht, sind junge, kräftige, wohlgenährte „Kriegsflüchtlinge“ im Bereich des Tauglichkeitsgrades „T1“ bis „T2“ -  also voll wehrdienstfähig. Bei ihnen zu Hause herrscht (angeblich) Krieg – Volk und Vaterland, alte Menschen, Mütter und Kinder seien in höchster Not und Gefahr. Wieso sind dann diese Ehrenmänner eigentlich noch und/oder überhaupt hier!? Drei Mal darf geraten werden.

Mit rätselhaften Grüßen

Jürgen Schützinger – Kreis- u. Stadtrat