Kopftuch-Urteil

Kretschmanns Genugtuung

Villingen-Schwenningen/Karlsruhe. Späte Genugtuung für Winfried Kretschmann. Der ex-KBW (Kommunistischer Bund Westdeutschland)-Aktivist und derzeitige baden-württembergische Ministerpräsident hat bereits 2006 als damaliger grüner Oppositionsführer im Landtag einen Gesetzesentwurf vorgelegt, der im Tenor dem jüngsten Bundesverfassungsgerichtsbeschluß in Sachen kopftuchtragende Lehrerinnen an unseren staatlichen Schulen entspricht.

Vorauseilendem Gehorsam entsprechend, ließ er dann auch unverzüglich nach Bekanntwerden des in der Bevölkerung höchst umstrittenen Karlsruher-Kopftuch-Urteils wissen, daß das grün-rot bestimmte Musterländle umgehend das bisherige baden-württembergische Schulgesetz entsprechend ändern bzw. anpassen werde, damit es auch der neuen „gesellschaftlichen Wirklichkeit“ gerecht werde. Man ist ja schließlich rechts- und gesetzestreu … vor allem dann, wenn es in den eigenen politischen Kramladen paßt!

Daß das Kopftuchtragen während des Unterrichtes durch militant-politisierende, dem Islamismus frönende Lehrerinnen, den so oft hoch und heilig gepriesenen Schulfrieden nachhaltig beeinträchtigen dürfte, scheint Herrn Ministerpräsidenten nicht in seinen verqueren ideologisierten Gutmenschensinn zu kommen.

Daß seitens der windelweichen baden-württembergischen Christlich Demokratischen Union (CDU) in diesem Zusammenhang wieder mal so gut wie nichts zu hören und somit auch nichts zu erwarten ist, verwundert Kenner der ländlespolitischen Szene keineswegs.

Fazit:

Kruzifixe – meist aus harmlos-totem Holz bestehend - werden, „der Neutralität halber“, aus den Klassenzimmern verbannt, während sich dem militanten Islamismus ergebene, höchst agile Kopftuchlehrerinnen, mit allen Raffinessen ausgestattet, ans ungestörte Umerziehen unserer Kinder machen können. Das alles an und in unseren Staatlichen Schulen - vom Steuer-, Abgaben- und Gebührenzahler finanziert. Wer angesichts der in erschreckendem Ausmaße um sich greifenden Islamisierung immer noch meint, gegen Patrioten hetzen und die Widerstandsbewegung „PEGIDA“ verteufeln zu müssen, hat die Zeichen der Zeit überhaupt (noch) nicht erkannt und ist eigentlich ein armseliger Wicht!

 
Mit besorgten Grüßen

Jürgen Schützinger – Kreis- u. Stadtrat

PS: „Die Jugend ist im Geiste der christlichen Nächstenliebe … und in der Liebe zu Volk und Heimat…zu erziehen …“ (Artikel 12 – Auszug – Landesverfassung Baden-Württemberg)