„Durchmischung“:

„Flüchtlingsdezernent“ Dietmar Herdes

Stuttgart. Dietmar Herdes, Flüchtlingsbeauftragter des baden-württembergischen Landkreistags, ist gegen eine Gettoisierung von Flüchtlingen und fordert daher eine „Durchmischung“ – wenn das mal ein sogenannter „Rechter“ sagen würde (?!). Damit meint er, man soll den sogenannten Flüchtlingen, besser: Fahnenflüchtigen, erklären, daß es sich auch im ländlichen Raum standesgemäß gut leben läßt - man also nicht unbedingt in die Großstädte ziehen müsse.

In das gleiche Horn bläst auch Frau Gudrun Heute-Blum (die heißt tatsächlich so). Jene Dame ist „Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Städtetages Baden-Württemberg“ und CDU-Bundesvorstandsmitglied. Sie setzt sich vehement dafür ein, keine reinen Flüchtlingsbauten zu haben, weil dieses einer Gettobildung gleich käme und man als Gutmensch gefälligst für eine „Durchmischung“ zu sein habe.

Am Rande sei vermerkt, daß man in der von Oberbürgermeister Dr. Rupon Kubon als solche immer gerne bezeichneten „Baden-Württemberg-Stadt“-Villingen-Schwenningen, sich jetzt schon eines Erfolges in Sachen vermeintlich gut funktionierender Flüchtlingsansiedungspolitik lobt, weil nunmehr in einem eh schon überbelasteten stadtnahen Quartier bis zu 1.000 „Asylanten-Flüchtlinge“ zusätzlich eingenistet werden können. Dafür, so der weltfremde SPD-OB, kann – quasi als Entschädigung – ein anderes Wohngebiet für städtebauliche Zwecke genutzt werden. Wer dann auch dort schlußendlich angesiedelt wird, kann man sich ja denken.

Schlußbemerkung:

Wer solche Oberbürgermeister hat, wie der erwähnte Kubon, die sich auch zukünftig damit rühmen wollen, daß „ihre“ Gemeinde „auch weiterhin eine weltoffene Stadt“ sei, „in der Flüchtlinge willkommen sind“ und man sich in den kommenden Jahren bemühen würde, „alle Anstrengungen zu unternehmen, um die Menschen, die dauerhaft zu uns kommen“, in unser Gemeinwesen zu integrieren, ist mehr als gesegnet.

Mit dauerhaft nationaldemokratischen Grüßen

Jürgen Schützinger – Kreis- u. Stadtrat