Auszugsweise Wiedergabe des Kommentars vom 31. Januar 2016:

Polizei ermittelt – „Politiker“ wissen`s

Villingen-Schwenningen. Die Doppelstadt, von Oberbürgermeister Dr. Rupert Kubon (SPD) liebend gerne als die „Baden-Württemberg-Stadt“ bezeichnet, hat – wieder mal – bundesweit das Interesse der Medien erlangt. Was geschehen ist: Im Bereich eines sogenannten Flüchtlingsheimes wurde nachts eine Handgranate gefunden. Das aus dem damaligen Jugoslawien stammende (Bürger-)Kriegsgerät vom Typ M52 war mit Sprengstoff (TNT) gefüllt, explodierte aber nicht – blieb quasi als Blindgänger in unmittelbarer Nähe eines Wachpersonalcontainers auf dem Boden liegen und wurde später durch Spezialkräfte des baden-württembergischen Landeskriminalamtes kontrolliert gesprengt.

Seitens der herbeigerufenen Polizei wurde umgehend eine 75köpfige Sonderkommission („Soko Container“) gebildet, die bis zum Schreiben dieser Zeilen immer noch „in alle Richtungen“ (denkbar ist da viel) ermittelt und noch keine konkreten Verdachtsmomente hat. Interessantes Detail: Der Handgranaten-sicherungsstift (Splint) wurde trotz intensivster Suche (noch) nicht gefunden. Unklar ist (bislang) auch, ob der Sprengkörper überhaupt einen funktionierenden Zünder hatte.

Gutmenschpolitiker und deren Mitläufer allerdings, haben – im Gegensatz zur Polizei - sofort erkannt, wer dahintersteckt: Rechtsradikale ausländerfeindliche Horden. Wer denn sonst?! Innerhalb kürzester Zeit wurden entsprechende Presseerklärungen und sonstige „Statements“ abgegeben sowie Demonstrationen organisiert.

 Aktuell:

Die Staatsanwaltschaft Konstanz erhebt jetzt, ein halbes Jahr nach der Tat, Anklage wegen versuchten Mordes gegen sechs Männer. Statt reflexartig und vorschnell vermuteter fremdenfeindlicher Rechtsradikalen allerdings „nur“ gegen Bewachungspersonal aus dem eigenen Sicherheitsbereich. Die Gutmenschen – OB Kubon (SPD) eilte noch in der Tatnacht zum Tatort – sind zutiefst enttäuscht und denken mit Wehmut an ihre Betroffenheitsrituale und Kundgebungen/Demos „gegen rechtsradikale Gewalt“ zurück. Seinerzeitige „Aktivisten gegen rechts“: Gewerkschaften, Kirchen, muslimische und alevitische Gemeinden, zig Politiker der „staatstragenden Parteien“ usw. usf. Dumm gelaufen!

Mit den besten Grüßen

Jürgen Schützinger – Kreis- u. Stadtrat