Lobeshymnen

Die Hure Politik

Villingen-Schwenningen. Nach rund 100 Tagen gemeinsamen Regierens, Volksüberfremdens und Absahnens loben sich die beiden grün-schwarzen baden-württembergischen Regierungsparteien gegenseitig medienwirksam über den grünen Klee.

Gen Richtung des ehemals als Aktivist des KBW (Kommunistischer Bund Westdeutschland) geschmähten Herrn Ministerpräsidenten und gekonnt schwäbelnden Winfried Kretschmann (geboren am 17. Mai 1948 in Spaichingen) sind seitens des schwarzen Unionsregierungspartners ausschließlich überschwängliche Lobeshymnen zu vernehmen.

Allenthalben werden die beglückenden Momente des gemeinsamen gut Miteinanderregierens hervorgehoben. Landespapi Kretschmann im O-Ton: „Atmosphärisch ist es heute mit der CDU sogar entspannter als mit der SPD.“ Und weiter: „Unser Verhältnis bessert sich beständig.“ Logisch auch, daß der

Ex-Kommunist – er wäre in den siebziger Jahren schier ein Opfer des sogenannten Radikalenerlasses geworden - und heutige Christ-Demokraten-Kompagnon sich immer mal wieder als praktizierender Christ (katholisch) darstellt.

Auf die Frage, ob er auch schon beglückende Momente als Ministerpräsident gehabt habe, antwortet MP Kretschi spontan mit Ja und läßt wissen, daß dieses „die Aufnahme von 1.000 jesidischen, geschundenen Frauen in Baden-Württemberg“ gewesen sei.

Daß die Politik sich seitens der sogenannten Grünen als politische Hurerei erweist erklärt auch Kretschmanns Eigenlob, das wie folgt lautet: „Wir regieren als Grüne in den Ländern in sieben verschiedenen Farbkonstellationen. So sind die Zeiten.“

Schlußwort:

Traurig aber wahr: Unsere etablierten Politiker und deren Parteien sind beliebig austauschbar. Jeder kann’s und treibt’s mit jedem. Hauptsache die Kohle stimmt. Und ob das eigene Volk dabei vor die Hunde geht – ist völlig uninteressant. Hauptsächlich „tolerant“ und „weltoffen“. Auch diesbezüglich sind sie sich alle gleich und einig!

Jürgen Schützinger – Kreis- u. Stadtrat