Über 80 Jahre „Christdemokraten“

CDU-Abtrünnige

Villingen-Schwenningen. Dr. Alexander Gauland (heute führendes AfD-Mitglied) war von 1973 bis 2013 aktives Mitglied in der CDU – seine ex-Parteifreundin, Erika Steinbach (jetzt erklärte AfD-Unterstützerin) ließ es sich als CDU-Dame ähnlich lang politisch gut gehen. Sie trat erst im Januar diesen Jahres nach rund 42-jähriger CDU-Mitgliedschaft aus der Kanzler-Macher-Partei aus.

Beide waren somit während der gesamten Bundeskanzlerzeit (1982 bis 1998) des ehemaligen CDU-Parteivorsitzenden Helmut Kohl getreue CDU-Vasallen, die sich als solche aushalten ließen und sich auch nichts daraus machten, daß während der Kohl-Kanzlerschaft massenhaft Ausländer in die BRD strömen konnten. Als sich Kohl 1993 dafür einsetzte, daß Ausländer der dritten Generation, die in Deutschland geboren wurden, den deutschen Paß bekamen und somit kein Einbürgerungshindernis mehr gegeben war, wurde dieses auch hingenommen. Die Migranten trügen „ganz erheblich zum Wohlstand der Deutschen bei“  und sicherten deren Renten, erklärte Kohl seinerzeit.

Gauland (geboren am 20. Februar 1941 im sächsischen Chemnitz) brachte es immerhin als Staatssekretär zum Chef der hessischen Staatskanzlei unter dem CDU-Ministerpräsidenten Walter Wallmann.

Frau Steinbach (geboren am 25. Juli 1943 im westpreußischen Rahmel) schaffte es bis zur Mitgliedschaft im CDU-Bundesvorstand und zur Vorsitzenden der Arbeitsgruppe Menschenrechte und humanitäre Hilfe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

Schlußwort:

Es ist nie zu früh und selten zu spät, so ein bekannter Lebensspruch. Es wäre trotzdem schön gewesen und vor allem glaubwürdig nachvollziehbarer, wenn die politische Konsequenz und Abkehr von der CDU-Überfremdungspolitik schon einige Zeit früher erfolgte. Beispielsweise mit Beginn der Kohlschen Einwanderungsära und nicht erst nach gemeinsam über 80jähriger CDU-Aktivistenzeit.

 

Jürgen Schützinger – Kreis- u. Stadtrat