Weltoffene Toleranz

Kretschmann, Merkel und Konsorten

Villingen-Schwenningen. Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen), die BRD-Noch-Kanzlerin  Angela Merkel (CDU) und Gutmenschenkonsorten sind voll des Lobes über ihre gescheiterte weltoffene Toleranzpolitik. Jüngstes Beispiel ist die werbewirksam zur Schau getragene Freude darüber, daß die öffentlichen Silvesterfeiern (angeblich) ohne allzu große Zwischenfälle durchgezogen werden konnten.

Dabei wird aber wohlweislich verschwiegen, daß dies nur mit einem Großaufgebot von Landes- und Bundespolizei nebst Tausenden von Sicherheits- und kommunalen Ordnungskräften möglich war. Beiläufig wird, wenn überhaupt, erwähnt, daß zig öffentliche Feiern mit Absperrgittern, Betonblöcken und entsprechend positionierten Polizeifahrzeugen (Wasserwerfer und gepanzerte Sonderfahrzeuge) geschützt werden mußten.

Nur am Rande ist zu erfahren, daß in Köln (dort hat sich im Vergleich zum letzten Jahr die Polizistenzahl verzehnfacht, dennoch mußten noch zwei Polizeihundertschaften nachgeordert werden), der Ländleshauptstadt Stuttgart, der Bundeshauptstadt Berlin und anderswo Hundertschaften arabisch aussehender junger Männer die Sicherheitskräfte in Atem hielten. Gleiches trifft für die im Polizeijargon als „Nafris“ bezeichneten Massen von nordafrikanischen Intensivtätern zu. Randbemerkung: „Nafris“ liest sich und hört sich so ähnlich an, wie „Nazis“. Zufall oder Absicht (?) – wer weiß.

Schlußwort:

Wenn in einem (vermeintlich) hochzivilisierten Industrieland, wie der BRD, öffentliche Silvesterfeiern und/oder Weihnachtsmärkte nur noch unter massivstem Polizeischutz und höchstem sicherheitstechnischem Aufwand durchgeführt werden können, dann ist dies ein Armutszeugnis erster (Un-) Ordnung. Und wenn die verantwortlichen Politiker sich dessen erfreuen, dann ist dies peinlich und mehr als traurig. Aber wir schaffen auch das (frei nach Merkel).

Jürgen Schützinger – Kreis- u. Stadtrat