Märchen vom anatolischen Bauernmädchen

Landtagspräsidentin Muhterem Aras


Villingen-Schwenningen/Stuttgart. Muhterem Aras (51), geboren in einem kleinen Dorf in Anatolien kam mit ihren Eltern (Mutter Analphabetin, Vater Bauer) 1978 als damals zwölfjähriges Gastarbeiterkind ohne Deutschkenntnisse ins baden-württembergische Filderstadt. Die heutige baden-württembergische Landtagspräsidentin legt Wert auf die Feststellung, daß die Fünf-Kind-Familie nicht aus wirtschaftlichen Gründen ins Musterländle gezogen ist. Der Kommensgrund sei vielmehr der gewesen, daß ihre Mutter den Vater gedrängt habe, zuerst als Gastarbeiter nach Deutschland zu gehen um dann den Rest der Familie nachzuholen, weil sie (die Nicht-Lesen-Könnende) der kurdisch-patriarchalischen Familienstruktur entkommen wollte. So geschah dem dann auch.

Muhterem Aras gibt auch an, daß ihre Eltern den Kindern gesagt haben, daß Deutschland ihnen mehr Perspektiven bieten würde als ihre anatolische Heimat dies könne.

Die seit 24 Jahren bei den roten Grünen aktiv tätige Muhterem Aras dankt ihren Eltern, daß diese es ihr ermöglicht haben, alles (primär Materielle) in die Bildung der Kinder zu stecken. So war es ihr auch möglich nach dem Besuch der Hauptschule an einem Stuttgarter Wirtschaftsgymnasium ihr Abitur zum machen um anschließend an der Uni Hohenheim Wirtschaftswissenschaften zu studieren.

1986 heiratete sie Sami Aras mit dem sie einen 15-jährigen Sohn und eine 19-jährige Tochter hat.

Aras` Lebensweg, darauf ist sie selbstverständlich stolz, hat sie dahin geführt, als erste Frau, erste Grüne und erste Muslima an der Spitze des Musterländles-Landtag, mit Polizeigewalt und vollumfänglichen Hausrecht ausgestattet, als oberste Dienstbehörde der Beamten, Arbeiter und Angestellten des Landtags schalten und walten zu können.

Daß sie sich der Flüchtlingsfrage liebevoll annimmt versteht sich. Und daß sie sich der Brisanz dieses Problems wohl auch bewußt ist, mag aus nachstehender Äußerung zu schließen sein: „Wir müssen uns beeilen, wenn wir eine Entwicklung verhindern wollen, die sich gegen unsere freie Gesellschaft wendet.“

Schlußwort:

Die Vita Aras zeigt auf, was bei den angeblich ausländerfeindlichen Deutschen so alles möglich ist. Natürlich -und daran mangelt es bei dieser Landtagspräsidentin keineswegs - gehört auch die pflichtgemäße Ablehnung jeglicher deutsch-vaterländischer Bestrebungen auf dem Marsch durch die Institutionen mit ins Gepäck.

 

Jürgen Schützinger – Kreis- u. Stadtrat