Saugut: CDU im Kloster

Stargast: Angela

Villingen-Schwenningen/Schöntal. Standesgemäß, wie es sich für gestandene „Christdemokraten gehört, veranstalteten die Südwest-CDUler ihre Klausurtagung mit 130 Funktions- und Mandatsträgern zu Beginn des Superwahljahres 2017 in einem Kloster – heuer das Kloster Schöntal im Hohenlohekreis. Allseits gefeierter Stargast war die Noch-Kanzler-Volksaustauscherin Angela Merkel, welche bei „sauguter Stimmung“, so Merkel-Vize, Unions-Landesvorsitzender, Schwiegersohn von CDU-Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble und baden-württembergischer Innenminister Thomas Strobl, „mit tosendem Applaus“ empfangen wurde.

„Insiderwissen“ läßt zur Kenntnis bringen, daß Frau Bundeskanzlerin jetzt sogar dafür sei, die Sorgen der Bürger zu adressieren und ebenso soll sie zu verstehen gegeben haben, daß es die Leute nicht verstehen würden, wenn sie Knöllchen zahlen müßten, es der Staat aber nicht einmal schaffe, libanesische Banden abzuschieben. „Da müssen wir ran“, wird Bundes-Mutti von Teilnehmern zitiert. Daß „die Leute“ es aber noch weniger verstehen können und sich darob an den Kopf fassen, daß man die Landesgrenzen für Hinz und Kunz öffnet und dafür sorgt, daß sich Hunderttausende illegal hierzulande aufhalten können, scheint der CDU-Parteichefin noch nicht zu Gehör gekommen zu sein. Dabei meinen die Schwarzen Politikkasper mit Wischiwaschi-Forderungen, wie „Prüfung einer Verlängerung der Aussetzung des Familiennachzugs für subsidiär Schutzberechtigte“, dem berechtigten Volkszorn Einhalt gebieten zu können. Offensichtlich halten sie  „ihr“ Volk, nach wie vor, für blöde.

Schlußwort:

Man darf gespannt sein, wer dann am Abend des 24. September 2017 (Bundestagswahl) so richtig dumm aus der Wäsche schaut. Die bundes-republikanische Wählerschaft dürfte, trotz aller (Um-)Erziehungsmaßnahmen, wohl immer noch in der Lage sein, zwischen Feuerwehr und Brandstifter unterscheiden zu können.

Jürgen Schützinger – Kreis- u. Stadtrat