Bundestagswahl 2017

 „Schicksalswahl“

Villingen-Schwenningen.  Seitens der dem Merkel-System treu unterworfenen Medienlandschaft ist zu erfahren, daß es bei der am 24. September stattfindenden Bundestagswahl um eine „dramatische Schicksalswahl“ handeln würde. Um diese – falsche – Sicht der Dinge zu untermauern, wird als ver-meintliches, das bundesrepublikanische Schicksal bestimmende Moment, der zu erwartende Bundestagseinzug  der sogenannten Alternative für Deutschland (AfD) instrumentalisiert.

Nun macht mal alles halb so lang! Ob nach der Wahl nun im neuen Bundestag mit seinen dann rund 700 Abgeordneten nun auch 60 – 70 AfDler einen Platz gefunden haben oder auch nicht, berührt das Merkel-Konstrukt nicht im Wesentlichen. Es dürfte den Merkelisten allerdings vordergründig nicht angenehm sein - am Ende des Tages jedoch eventuell sogar hilfreich. Man denke in diesem Zusammenhang nur an gewisse Andeutungen das AfD-Spitzenkandidaten, Alexander Gauland, der immerhin 44-CDU-Mitgliedschaftsjahre auf dem Buckel hat.

Wer sich, wie zahlreiche AfD-Funktionäre, bei passender und meistenteils auch unpassender Gelegenheit pflichtgemäß von „den Rechtspopulisten“ distanziert und dieses, eigentlich grundlos, gebetsmühlenhaft zelebriert, stellt für Merkel und Konsorten mit Sicherheit kein ernstzunehmendes Gefährdungspotential dar.

Man ist gut beraten - auch in Wahlkampfzeiten - dem vermeintlichen Tiger, der jetzt schon mit dem Koalitionsschwanz wedelt, nicht seine Bettvorlegerkompetenz abzusprechen.

Schlußbemerkung;

Es fügt dem deutschen Volk mit Sicherheit keinen Schaden zu, die Alternative für Deutschland (AfD) zur stärksten „rechtspopulistischen“ parlamentarischen Oppositionspartei sowie die „rechtsradikale“ Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD) gleichsam zur stärksten außerparlamentarischen Oppositionspartei zu machen.

Auf jeden Fall sollten verantwortungsbewußte Deutsche zur Wahl gehen – wer weiß, wie lange man dieses überhaupt noch kann bzw. darf?! Die Muslime werden`s zur gegebenen Zeit dann schon richten!

Jürgen Schützinger – Kreis- u. Stadtrat