„Frage aller Fragen:“

Wie geht es jetzt weiter?

Villingen-Schwenningen. Nach der Bundestagswahl vom 24. September wird man von Termin zu Termin von besorgten Patrioten danach gefragt, wie es denn angesichts der Ergebnislage und des Zustandes der (vermeintlich) rechten AfD weitergeht.

Zunächst ist festzuhalten, daß sich rund 13 Prozent aller an der Bundestagswahl Teilnehmenden in Richtung rechts und/oder „rechtspopulistisch“ bekannt bzw. orientiert haben. Das ist vordergründig mal und auf den ersten Blick gesehen, eine durchaus gute Sache. Daß von den „Rechtswählern“ eigentlich ausschließlich die in den Systemmedien allgegenwärtige AfD bevorzugt gewählt wurde, ist neidlos zur Kenntnis zu nehmen und bedauerlich für andere – vielleicht sogar tatsächliche – Rechte. Will sagen, daß es überhaupt  nichts geschadet hätte, der unbestritten echten Rechten, nämlich der seit 1964 für die berechtigten Interessen der Deutschen sich selbstlos einsetzenden Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD), einen angemessenen Teil zukommen zu lassen.

Angesichts des jahrzehntelangen selbstlosen Einsatzes der staatlicherseits umfassend geschmähten und benachteiligten Nationaldemokraten, wäre ein Ergebnis von 10 Prozent NPD zu 5 Prozent AfD wahrlich nicht ungerecht gewesen. Und es wären zwei, die einen selbstverständlich und die anderen eventuell zu Recht, rechts-gehandelte Parteien im (noch) Deutschen Bundestag, mit allen Rechten und Pflichten ausgestattete „Rechts-Fraktionen“ im Bundestag vertreten. Nun aber, ist dem leider nicht so.

Die Nationaldemokraten, so kennt man die, werden auch dieses Ergebnis wegstecken und auch weiterhin eine unbeirrt zukunftsorientierte Politik für deutsch-völkische Interessen vertreten.

Ob die AfD mit ihrem Hypererfolg überfordert ist, wird sich in nächster Zeit weisen. Die Anzeichen hierfür sind nicht gerade erfreulich. Man denke nur an die vielen Fraktionsaustritte und persönlichen Anfeindungen. Die blaue Petry ist auch (noch) im Spiel und wesentlich gewiefter als ihr Ex-Parteifreund Bernd Lucke.

Schlußbemerkung:

Sollte der durch persönliche Eitel- und Empfindlichkeiten genährte Erosionsprozeß bei der AfD anhalten oder sich gar noch steigern, ist eine echte Rechte und eine nur vermeintlich Rechte AfD denkbar. Mit ersterer könnte und sollte man dann zu einem durchaus konstruktiven Dialog kommen. Schaun mer mal!

Jürgen Schützinger – Kreis- u. Stadtrat