Leserbrief zum Artikel: „Renn verteidigt Schad-Kunstwerk“, erschienen in der „Neckarquelle“/Südwest Presse am 22.08.2012 auf der Titelseite des Lokalteiles:

 
„Kunst“-Schrotthaufen

 
250.000 Euro Steuergelder für einen fälschlicherweise als „Kunst“ apostrophierten Schrotthaufen im ersten Zug auszugeben ist schon eine harte Zumutung für den Teil der Bevölkerung, der noch normal geblieben ist, denkt und empfindet. Aber dem nicht genug, insgesamt stehen 700.000 Teuro zur Verschleuderung bezüglich sogenannter Kunst im Bereich des Zentralklinikums zur Verfügung. „Kunstexperte“ Wendelin Renn freut sich in seiner Eigenschaft als stellvertretender VS-Kulturamtsleiter und Chef der städtischen Galerie darüber, seine Mitlebenskünstler ebenso. Andere Menschen, da meine ich auch mich, ärgert diese sinnlose Geldverschwendung maßlos. Da kann man sich nur noch an den Kopf fassen und die Frage stellen, was uns dieses Absurdistan und dessen Befürworter noch alles an „Kunst“-Verrücktheiten zumuten werden.

 
Am Rande sei vermerkt, daß diese Unkunstsumme in etwa ausgereicht hätte, um das seinerzeit favorisierte Naturfreibad in Schwenningen zu realisieren. Nun denn, die Trossinger haben ihre Troase und wir unseren Kunstschrotthaufen. Jedem das seine, gell Herr Renn und Mitexperten!

 

Jürgen Schützinger 

Stadtrat der rechtsradikalen Deutschen Liga für Volk und Heimat (DLVH)