Leserbrief zum Artikel “Freibadfreunde: Verein am Ende“, erschienen in der Neckarquelle am 28.12.13:


Ziel bleibt: Freibad für Schwenningen!


Was immer jetzt auch im Nachklapp zur Auflösung des Fördervereines der Freibadfreunde Schwenningen kolportiert oder an schmutziger Wäsche gewaschen wird: Das erklärte Ziel, ein Freibad (auch) für Schwenningen einzufordern bleibt nach wie vor - mit Fug und Recht - bestehen, davon lasse - jedenfalls ich - nicht!

Es gibt in allen Vereinen sogenannte Schlüsselpositionen, so war dies auch beim Freibadförderverein. Der letzte Vorsitzende, Walter Baur, war bei der Gemeinderatswahl vor fünf Jahren Kandidat für die Grünen. Die letzte Schatzmeisterin, seine Ehefrau Helga Baur, war deren Spitzenkandidatin und ist amtierende Grünen-Stadträtin. Neben mir, der den Förderverein mit gegründet hat, haben sich unter anderem auch die Stadträte Dr. Karl-Henning Lichte (Freie Wähler) und  Bernd Schenkel (SPD), der eine mehr, der andere weniger, in die Vereinsarbeit eingebracht.

Alle gehören sie Gemeinderatsfraktionen an und wollen es offensichtlich nicht geschafft haben, den bösen Schützinger, den man immer wieder dahingehend „gelobt“ hat, daß er keinerlei Parteipolitik in das Vereinsleben (inklusive Vorstandssitzungen) tragen würde und der für das „Geschäft ohne mediales Aufsehen“ allemal gut genug war, im Zaum zu halten!?

Grüne und SPDler zumindest, sind offensichtlich dem Kubon-Lager zuzuordnen und der OB, dem der Freibadförderverein schon immer ein Ärgernis war, gilt doch als einer der geistigen Haupttäter bei der Freibadbeckenvernichtung. „Nachtigall, ick hör` dir trapsen.“

Wo bitte, so die rhetorische Schlußfrage, blieben denn die vielen Mitglieder, Freunde und Förderer der Grünen, der sogenannten Freien Wähler oder der Sozialdemokraten und anderer, als es darum ging und in höchstem Maße angezeigt gewesen wäre, den Verein aktiv zu unterstützen?

 

Jürgen Schützinger, fraktionsfreier Stadtrat (DLVH)